Taekwondo ist eine alte koreanische Kunst der Selbstverteidigung, die in den letzten Jahrzehnten stark an Popularität gewonnen hat und somit auch zur olympischen Disziplin wurde.


Taekwondo setzt sich aus drei koreanischen Wörtern zusammen:
• TAE          – übersetzt = Fuß, steht für alle Sprung- und Fußtechniken
• KWON      – übersetzt = Faust, steht für alle Handtechniken
• DO           – steht für den Geistigen Weg


Taekwondo ist eine waffenlose Kampfsportart, bei der man je nach Situation bestimmte Körperteile wie zum Beispiel Hand, Fuß, Knöchel, Finger und Knie einsetzt. Sämtliche Bewegungen gehen vom Grundsatz der Verteidigung aus.


Die Ziele eines intensiven Trainings sind die Verbesserung des Allgemeinbefindens, ein gesundes seelisch-körperliches Gleichgewicht, Förderung von Ausdauer, Selbstvertrauen, Bescheidenheit, Toleranz, Konzentration und Körperbeherrschung.

Beim Taekwondo wird ein weißer Trainingsanzug (koreanisch: „Dobok“) getragen der zugleich Reinheit und den Anfang symbolisieren soll. Hinzu kommt dann die jeweilige Graduierung in Form eines Gürtels (koreanisch: „Ty“). Dieser zeigt anderen Personen die bereits erlernten Fähigkeiten an. Am Schluss steht dann der Schwarze Gürtel, der für die Vollkommenheit im Taekwondo steht.